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IM AUSTAUSCH MIT FACHLEUTEN


Podiumsgespräche in Zusammenarbeit mit der Naturforschenden Gesellschaft Luzern, NGL.
18.00 Uhr, Dauer ca. 1.5 h

Moderation:  Urs Steiger, Dipl. Geograf ETHZ, Wissenschaftsjournalist, Luzern

Eintritt frei
Details siehe www.ngl.ch

Di, 22. November 2022, 18.15-20.15 Uhr
Podium mit der NGL

Welche Pflanzen braucht die Land- und Ernährungswirtschaft der Zukunft?

Die Kultivierung und Züchtung von Pflanzen ist eine der grundlegenden technologischen Entwicklungen der menschlichen Zivilisation. In verschiedenen Schritten wurden die Methoden dazu weiterentwickelt. Neuzüchtungen sollen dabei mehr Ertrag bringen, von bessere Qualität oder resistenter gegen Schädlinge und Krankheiten oder Umweltstress sein. Der Fokus der Züchtungsziele ändert sich mit den Bedürfnissen der Gesellschaft und den Anforderungen der Umwelt. Der Bedarf an neuen Sorten hat nicht abgenommen, höhere Temperaturen, Trockenheit und die Notwendigkeit, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren oder völlig zu eliminieren fordern laufend neue Entwicklungen.
Wo liegen die Herausforderungen für Pflanzenzüchtungen heute? Kann die Forschung mit dem schneller ändernden Bedarf nach neuen Sorten Schritt halten? Oder braucht es neue Methoden wie die Genom-Editierung durch CRISPR/Cas. Die Forschungsanstalt Agroscope des Bundes befasst sich traditionell mit der Pflanzenzüchtung mit all ihren Facetten und Ausrichtungen - van Bio bis «high tech». 

Inputreferat von Dr. Roland Peter, Agroscope, Leiter Forschungsbereich «Pflanzenzüchtung» Agroscope, Reckenholz
Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Landwirtschaft und NGO
Moderation:  Urs Steiger, Dipl. Geograf ETHZ, Wissenschaftsjournalist, Luzern



Di, 13. Dezember 2022, 18.15-2015 Uhr
Podium mit der NGL

Verhilft Präzisionswirtschaft zu einer nachhaltigen Landwirtschaft?

Welchen Beitrag kann sie in der Schweiz leisten und hält sie in Bezug auf die Ressourcenschonung, was man sich von ihr erhofft?

Der Einsatz von Maschinen hilft den hohen Arbeitsaufwand in der Landwirtschaft zu reduzieren. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts erfolgte eine enorme Mechanisierung, die lange einher ging mit Bodenschädigungen und einem ungezielten Einsatz van Dünger und Pflanzenschutzmitteln. Die sogenannte Präzisionslandwirtschaft («precision farming») soll mithelfen, die Ressourcen gezielter einzusetzen und damit auch die Umwelt zu schonen. Geodatengesteuerte Roboter und Drohen sollen einen bedarfsoptimierten Hilfsmitteleinsatz ermöglichen und beispielsweise eine gezielte mechanische Unkrautbekämpfung erlauben. Was in der grossflächigen Landwirtschaft anderer Länder bereits zum Alltag gehört, steckt hierzulande in den Anfängen.

Welchen Beitrag kann der Einsatz von Robotern und generell die Präzisionslandwirtschaft für eine nachhaltige Landwirtschaft in der Schweiz leisten? Wie verträglich ist sie und hält sie in Bezug auf die Ressourcenschonung, was man sich von ihr erhofft?

Prof. Dr. Bernhard Streit, Dozent für Verfahrenstechnik im Pflanzenbau, Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL, Zollikofen, zeigt im Inputreferat die heutigen Möglichkeiten und den Forschungs- und Entwicklungsbedarf auf.
Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Landwirtschaft und NGO
Moderation Urs Steiger, Dipl. Geograf ETHZ, Wissenschaftsjournalist, Luzern

 

ARCHIV

Di, 20.4.2021, 18-20 Uhr
Covid-19 bleibt. Was nun?
Das Corona-Virus prägt seit Anfang 2020 das Leben weltweit. Die Hoffnung, das Virus ausmerzen zu können, hat sich schnell zerschlagen und wir stecken – Ende Jahr – tief in der 2. Welle. Mit den verschiedenen Impfstoffen zeichnet sich ein Silberstreifen am Horizont ab.

Di, 19.01.2021, 18-20 Uhr
Wald im Klimawandel
Der Klimawandel bringt Ökosysteme wie den Wald an die Grenzen der Anpassungsfähigkeit. Wie muss die Waldbewirtschaftung reagieren, damit der Wald den Klimawandel zu bewältigen vermag? Was bedeutet der Wandel für andere Lebewesen des Waldes?
Video zum Nachschauen

 

 



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